Gebrauchsanleitung und Verarbeitungshinweise für die Tanksanierung
Laden Sie sich die Gebrauchsanleitung als PDF-Datei herunter: In ihr finden Sie die Arbeitsschritte und Verarbeitungshinweise für die Tanksanierung mit unseren Produkten:
  • KREEM® WEISS Tanksiegel und Dichtmittel
  • KREEM® ROT Tanksiegel und Dichtmittel
  • Tankreiniger-Granulat Stahl F-E
  • Tankentroster-Granulat PH-SI
  • Aluminiumreiniger-Granulat AL 80
Tipps aus der Praxis und ergänzende Hinweise
Den vollständigen Text mit 24 Seiten herunterladen:
Seit 1985 sind wir mit unseren Produkten zur Tankreinigung und -versiegelung auf dem Markt.
In Gesprächen mit Kunden zeigte sich, dass folgende Punkte in der Praxis besonders beachtet
werden sollten:
Mögliche Bearbeitungsfehler:
Trocknung der Tanks:
Tanksiegel darf nicht mit Restfeuchtigkeit in Kontakt kommen. Den Tank nach Ausspülen mit Wasser „sofort mit Heissluft sorgfältig trocknen”. Reihenfolge der Arbeitsgänge: Der Entroster ist nur wirksam, wenn vorher mit dem Tankreiniger ausreichend gereinigt wurde. Reiniger und Entroster müssen immer heiss sein. Aggressive Arbeiten wie schleifen, sandstrahlen, verchromen, ausbeulen, schweissen der Tankaussenflächezuerst ausführen.
Schichtstärke des Tanksiegels:
Ein Mehrfachversiegeln, zu kurzes Schwenken, nicht ausreichende Entleerung führt zu dicken Schichten. Restfeuchtigkeit z.B. unter Falzen führt zu erhöhter Schichtstärke und zu Versprödung der Siegelschicht. Schichtstärken über 0,5 mm sind rissgefährdet.
Entrostete Oberflächen:
Grundsätzlich ist Stahlblech nach der Entrostung gelb-braun-grau verfärbt. Ist jedoch ein lockerer, staubartiger und gelblicher Belag vorhanden, sollten Sie nach dem Entrosten den Tankreiniger nochmals anwenden, die Oberfläche verfärbt sich dann rötlichbraun. Trocknung: Prinzipiell sollten Tanks nach der Beschichtung mit der Einfüllöffnung nach unten abgelegt werden, so kann das Lösungsmittel, das schwerer als Luft ist, besser entweichen.
Lagerung sanierter Tanks:
Wenn möglich, füllen Sie Treibstoff erst vor der Inbetriebnahme des Fahrzeugs ein. Richtig beschichtete Tanks können problemlos auch über einen längeren Zeitraum unbefüllt gelagert werden.
Übrigens:
Die Hauptursache für die Verschmutzung im Tank liegt im Methanolanteil des Benzins.
Dieser Alkohol zieht Wasser aus der Luft. In Verbindung mit Sauerstoff und Feuchtigkeit kommt
es zu einer chemischen Reaktion mit dem Stahlblech. Das Tanksiegel verhindert diese Reaktion
durch Abdichtung und Neutralisation der Oberfläche dauerhaft. Neuerdings wird Benzin sogar
mit Butan „gestreckt”
Sonstiges:
Bei manchen Tanks kann es bauartbedingt zu einem nicht zufriedenstellenden Ablaufen von überschüssigem Tanksiegel kommen. (Schwallbleche, Ausbuchtungen etc.). In solchen Fällen empfehlen wir das Absaugen mit einer Einwegspritze, auf die ein Stück eines passenden
Benzinschlauchs aufgeschoben wurde. Die Funktion des Tanksiegels ist jedoch auch bei dickeren Schichten gewährleistet. Selbst bei einer eventuellen Rissbildung durch eine zu dicke Schicht bildet sich direkt auf dem Blech eine zuverlässige Versiegelung

Stand Mai 2006. Alle früheren Unterlagen verlieren damit ihre Gültigkeit.
Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten.
Nachdruck, auch auszugsweise untersagt.